[ 1991.]

:

In der Fremde 
der Heimatstadt Rimbauds
dreift Dir ans Herz 
an der Brücke in jenem Haus,
wenn es Nacht wird, 
die schwermütige Provinz:
des braunen Flusses Traurigkeit, 
die deprimierten Farben,
schneeloser Winter Höllenpein.

Noch flackert das Licht in jenem Haus,
Und fern ist alles Ungemach.
Doch schon am nächsten Morgen
Wird er fort sein, der junge Mann,
Für alle Zeiten, einfach fort.
Nachbar Jaques rauhe Hand
wird die Tochter zart liebkosen,
doch ihn zurückbringen nach Haus,
wie sollte ihm das gelingen?

Eine Träne, die die Zeit weint,
die beißende Spur des Kupfergrüns.
Sie wartet und wartet,
doch er kehrt nicht zurück,
und alle Bilder bleiben stumm.
Tintenwolken treiben dahin,
ranken sich um die spitze Feder.
Wie Dunst, fast tonlos, ein Laut
Charlesville, die Stadt, sie schläft.